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Wie entsteht Zahnstein und wie lässt er sich vorbeugen?

Zahnstein ist hartnäckig und lässt sich beim Putzen mit der Bürste nicht entfernen. Meist wird er beim Kontrollbesuch beim Zahnarzt oder bei der professionellen Zahnreinigung entfernt. Doch wie entsteht Zahnstein und wie kann er verhindert werden? Mit diesen Fragen befasst sich der folgende Blogbeitrag.

Wie bildet sich Zahnstein?

Bei Zahnstein handelt es sich um mineralisierten Zahnbelag, der unterschiedlich gefärbt und sich unterhalb oder oberhalb des Zahnfleischsaums ausbildet. Meist ist er weißlich-gelblich, kann im Laufe der Zeit aber auch bräunlich und bei Rauchern sogar schwarz sein. Intensive Verfärbungen entstehen ebenso durch den Konsum von Kaffee, Tee und Rotwein. Die Verhärtung der Plaque erfolgt durch Mineralstoffe im Speichel, zum Beispiel Kalziumphosphat. Schon nach ein oder zwei Tagen beginnen die Mineralien, Plaque zu verhärten und nach 10 bis 20 Tagen entsteht festsitzender Zahnstein. Er befindet sich insbesondere nahe der Speicheldrüsen. Zahnstein sollte immer vom Zahnarzt mit speziellen Geräten und Instrumenten beseitigt werden, da er Erkrankungen der Zähne und eine Entzündung des Zahnfleisches begünstigt.

Zahnstein bildet sich in folgenden vier Phasen:

– Bildung eines dünnen Plaque-Belags durch bestimmte Schleimstoffe
– Bakterien-Besiedelung
– Verschmelzung unterschiedlicher Bakterien
– Mineralisierung der Zahnbeläge

Wie kommt es zu Zahnstein?

Zahnstein entsteht in vielen Fällen durch mangelnde Hygiene. Dadurch siedeln sich Bakterien auf den Zähnen an, die sich auf der rauen Oberfläche besonders wohlfühlen und zu den hartnäckigen Ablagerungen führen. Das Bakterienwachstum wird durch Zuckerkonsum gefördert. Durch gesunde Ernährung können Sie der Bildung entgegenwirken. Doch auch bei guter Mundhygiene können die harten Ablagerungen entstehen, beispielsweise aufgrund einer Fehlstellung der Zähne. Hier sind Zwischenräume vorhanden, die mit der Zahnbürste nicht erreichbar sind. Je gründlicher Sie Plaque entfernen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Zahnstein entsteht. Eine sorgfältige Mundhygiene und Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume bietet den besten Schutz.

Guter Tipp:

Fluorid-Zahnpasta unterstützt die Reparatur eines angegriffenen Zahnschmelzes. Verwenden Sie außerdem regelmäßig Hilfsmittel wie Interdentalbürsten und Zahnseide, um die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen. Eine Mundspülung hilft ebenso dabei, die Mund- und Zahngesundheit zu erhalten.

Mangelt es an der Mundhygiene, können sich die Bakterien ungestört vermehren. Dies fördert nicht nur Zahnstein, sondern auch Zahnerkrankungen wie:

– Karies
– entzündliche Zahnfleischerkrankungen
– Erkrankungen des Zahnhalteapparats

Zusammenfassung

Zahnstein bildet sich, wenn Mineralien, die sich im Speichel befinden, den Zahnbelag verhärten. Mangelnde Hygiene so wie eng oder stark verschachtelt stehende Zähne begünstigen die Entstehung der Beläge und von Zahnstein. Die Mineralien aus dem Speichel lagern sich ein und verhärten mit der Zeit. Je weniger glatt Zähne sind, umso schneller kann sich Plaque darauf festsetzen, der sich insbesondere im Bereich des Zahnhalses und an Stellen bildet, die mit der Zahnbürste schlecht erreichbar sind, beispielsweise in den Zahnzwischenräumen. Nach ein bis zwei Tagen verfestigt sich der Zahnstein langsam. Dies zeigt, wie wichtig die tägliche Zahnpflege ist.